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Historie
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Anno 1845 legte der Zangenschmied Wilhelm Turck im Alter
von 31 Jahren den Grundstein für ein Unternehmen, das eine bemerkenswerte
Entwicklung genommen und bis heute sechs Generationen Arbeit gegeben hat. Es
begann in der kleinen Schmiede, die zum Turck'schen Gehöft gehörte: eine offene
Feuerstelle, Hammer und Amboss. Raupen- und Rebenscheren, Kneifzangen oder
Seitenschneider, Scheren und Handschrauben wurden von Hand gefertigt und per
Pferdefuhrwerk zum Kunden gebracht. |
1890 übergab der Firmengründer seinem Sohn Carl
Turck die Leitung der kleinen Schmiede. Das Programm umfaßte nun auch
Stahlhaken, Krampen, Spiegel- und Konsolhaken, Gardineneisen und Bauklammern. 1898 zog
Carl Turck mit dem Betrieb in das neue zweistöckige Fertigungsgebäude um.
Eine Dampfmaschine wurde angeschafft, die über Transmissionswellen die
ersten Fallhämmer, Federhämmer und Stanzpressen antrieb. |
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Nach dem Ersten Weltkrieg begann die Ära der Baubeschläge:
Scheunentorbänder, Kloben, schwere Scharniere, Fensterbankeisen und
Blendrahmenschrauben. Eine Schlosserei, ein größeres Lager und das erste Kontor
mussten angebaut werden. 1921 folgten Carl Turcks Söhne Karl und Otto als
Gesellschafter. Gefertigt wurde jetzt halbautomatisch mit elektrischer Energie. |
Nach dem Zweiten Weltkrieg übergab der Enkel des Gründers
70-jährig den Betrieb seinem Sohn Karl Turck. In der Fertigung wurden
Transmissionswellen durch elektrische Einzelantriebe ersetzt.
Die Bauwirtschaft hatte Hochkonjunktur:
Erste Beschläge wurden in großen
Stückzahlen produziert, die Schmiedearbeit wurde eingeschränkt, die Stanztechnik neuer
Schwerpunkt. |
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Im Jahre 1967 übernahm Karl Ulrich Turck, Ing. in
der 5. Generation die technische Leitung des Unternehmens. Sein Vater, Karl
Turck, kümmerte sich um den kaufmännischen Bereich. Die Patentschutzrechte (DGMB)
einer speziellen Rohrschelle für die Verkehrszeichenbe-festigung führten
zur marktführenden Stellung.
Mittlerweile sind Maschinen durch Automaten ersetzt,
und man verfügt über einen eigenen Werkzeugbau mit computergestützter
Technik.
1970 entstand eine weitere Halle mit einer
elektrostatischen Pulverbeschichtungsanlage. Mit einer neuen Produktionshalle wurde 1998 der Betrieb nochmals
erweitert. |
Seit dem Jahr 2001 arbeitet
in der 6. Generation Volker Turck, Dipl. Ing. (FH)
als Geschäftsführer im Unternehmen mit.
Seitdem wurden weitere innovative Maßnahmen
durchgeführt. Moderne Stanzautomaten, ein Bearbeitungszentrum sowie ein
Schweißroboter wurden angeschafft, um den Kunden noch umfangreichere
Produktionsmöglichkeiten zu bieten.
Das Verfahren zur Erlangung der Zertifizierung nach
DIN EN ISO 9001:2008
wurde im Juni 2009 erfolgreich
abgeschlossen. |
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Unser heutiger Produktionsschwerpunkt ist die rationelle
Fertigung von Baubeschlägen, Stanz- und Biegeteilen, Rohrschellen für
Verkehrszeichen-befestigungen in Standard- oder Sonderausführ-ungen sowie die
Pulverbeschichtung von Metall-teilen.
Stanz- und
Biegeteile werden nach angelieferten Mustern und Zeichnungen gefertigt. Die erforder-lichen Werkzeuge
können wir aufgrund unserer computerunterstützten Bearbeitungsmaschinen im
eigenen Werkzeugbau kurzfristig bereitstellen. Sie werden ständig kontrolliert
und überarbeitet, um eine stets gleichbleibende Güte zu gewährleisten.
Als Herstellerbetrieb stellen wir in großen Stückzahlen her, können
jedoch auch mit Sonderanfertigungen und
Kleinserien flexibel auf Kundenwünsche
eingehen. |
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